Geschichte des Farbdrucks

Xerox kann beim Farbdruck auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Reihe der Erfindungen innovativer Farbreprogeräte für kleine Nutzer und Produktionsumgebungen nahm 1953 mit der Produktion des ersten Vollfarbbilds ihren Anfang.

In dieser Übersicht stellen wir einige Meilensteine in der Geschichte des Farbdrucks vor, mit denen Xerox die ansprechendere Gestaltung von Millionen von Geschäftsdokumenten ermöglicht hat. Dazu gehören auch Entwicklungen der Farbdruck- und Bildverarbeitung der Tektronix Inc., die vor einem Jahr von Xerox aufgekauft wurde.

 

  • 1953: Xerox-Erfinder Bob Gundlach produziert die ersten xerografischen Vollfarbdrucke in seinem Labor.
  • 1959: Xerox meldet das erste Farbpatent an. U.S. Patent 3,057,720 vom 9. Oktober 1962, trägt den Titel Xerographic Color Reproduction. Die Erfinder sind Richard E. Hayford und Carl B. Kaiser.
  • 1961: Walt Disneys "101 Dalmatiner" kommt heraus. Die einzelnen Bilder (oder auch "Cels" für Celluloid) bestehen aus handgezeichneten Konturen belebter Charaktere, die unter Einsatz der Xerox-Kamera "Model D" und von zehn verschiedenen Tonern in Farbe auf Plastikfolien übertragen wurden. Diese Technik wurde für alle Disney-Animationen von 101 Dalmatiner bis hin zur kleinen Meerjungfrau eingesetzt und wird noch heute für Sammler-Cels verwendet.
  • 1973: Xerox führt den Farbkopierer Xerox 6500 ein. Der erste Normalpapierfarbkopierer der Welt produziert eine Seite in 5 Minuten.
  • 1975-85: Bei Xerox Pasadena wird die Farblaser-Xerografie entwickelt. Dabei werden RGB-Bilder mittels elektronischer Farbkorrektur mit CMYK-Toner wiedergegeben. Zur Erzielung stabiler Farben wird der xerografische Farbhalbtondruck entwickelt. Diese Technologie wird bei der Produktion von Druckfahnen für das renommierte Magazin National Geographic getestet.
  • 1978: Der Farbgrafikdrucker 6500 bietet großen Unternehmen und Universitäten Vollfarbdruck auf der Basis der Galvanometer-Scantechnik.
  • 1978: Tektronix führt das HLS-Farbwahlsystem für den firmeneigenen Farbgrafikterminal 4027 und damit die erste Industrienorm für Computerbildschirme ein.
  • 1980: Basierend auf der Technologie des Farbkopierers Xerox 6500 erstellt das Farbfilmsystem Xerox 350 Farbkopien von 35-mm-Filmen.
  • 1982: Bei einem gescheiterten Experiment zur chromatografischen Farbverteilungstechnik im Palo Alto Research Center (PARC) wird zufällig Teal entdeckt, ein völlig neuartiges Blaugrün.
  • 1983: Erster Tektronix-Farbdrucker zur Ausgabe von Farbrastern. Der Farbgrafikkopierer 4691 basierte auf luftunterstützter Auftropf-Tintenstrahltechnologie.
  • 1983: Versatec ECP 42 macht den digitalen Großformatfarbdruck mit elektrostatischer Drucktechnologie möglich. Versatec wurde 1975 von Xerox aufgekauft.
  • 1984: Der neue Farbgrafikkopierer Tektronix 4692 liefert einen bis dahin unerreichten Durchsatz von einer Seite pro Minute.
  • 1986: Der Farbkopierer Xerox 1005 mit Größenänderungsfunktion gibt fünf Farbkopien pro Minute aus.
  • 1989: Tektronix führt mit TekColor ein geräteunabhängiges System zur Farbwahl und -zuordnung ein.
  • 1989-1996: Xerox PARC und das daraus entstandene Unternehmen dpiX entwickeln Aktive-Matrix-LCDs mit einer bis dato unerreichten Auflösung, die in puncto Lesekomfort die Qualität von Papierdokumenten erreichen.
  • 1989: Die Breitformatfarbdrucker der Serie 8900 kommen heraus. Sie wurden zunächst als elektrostatische Plotter für technische Zeichnungen eingeführt, öffneten jedoch gleichzeitig im Poster-/Plakatmarkt den Niedrigauflagensektor.
  • 1989: Tektronix führt das erste Phaser-Gerät ein.
  • 1990: Tektronix führt mit Phaser PX den ersten Netzwerkfarbdrucker für verschiedene Plattformen.
  • 1991: Mit Xerox 4850HC kommt das erste Einzeldurchlauf-Farblasersystem mit Zusatzfarbe heraus. Es kann 50 Seiten pro Minute in Schwarzweiß und einer Zusatzfarbe ausgeben. Damit können nun Rechnungen, Postwürfe und ähnliche Massendokumente farbig gestaltet werden. Eine schnellere Version mit 92 Seiten pro Minute kommt 1993 auf den Markt.
  • 1991: Phaser III ist der erste Tonerdrucker für Normalpapier und zudem der erste, bei dem AdobeTM PostScriptTM 2 integriert ist.
  • 1991: Der erste touchscreengesteuerte digitale Farbkopierer, Xerox 5775, wird eingeführt. Er ist eine gemeinsame Entwicklung von Xerox und Fuji Xerox.
  • 1992: Der Netzwerkfarblaserdrucker Xerox 4700 produziert 7,5 Vollfarbseiten pro Minute. Er basiert auf dem Modell 5775 mit einer von 400 auf 300 dpi verringerten Auflösung und verfügt über einen integrierten Speicher für digitale Dokumente.
  • 1993: Xerox 5760 und 5765, Farbkopierer und -drucker der Serie Majestik, produzieren mit 7-Micron-Toner hochwertige Farbdrucke und öffnen einen neuen Grafikmarkt. Die Produktionskosten liegen bei 1,30 - 1,50 Dollar pro Seite. Als Nachfolgemodell kommt 1995 Regal 5790 auf den Markt.
  • 1995: Tektronix führt mit Phaser 340 eine neue Plattform für Tonerdruck mit einer neuen Trommeltansfertechnik ein.
  • 1996: Die Xerox DocuColor 40, ein digitaler Kopierer/Drucker wird eingeführt. Mit 40 Seiten pro Minute setzt das System einen neuen Geschwindigkeitsstandard und ist das erste Xerox-Gerät mit Einzeldurchlauf-Tandemmodultechnologie.
  • 1996: Der Phaser 550 bietet echte 1200 dpi und ermöglicht erstmals die Druckerverwaltung auf Webbasis.
  • 1996: Der Phaser 350 ist der erste Tonerfarbdrucker, der sechs Seiten pro Minute erstellt und mit kostenlosem schwarzem Toner angeboten wird.
  • 1997: Der Webdrucker DocuColor 70 produziert 70 A4-Seiten pro Minute. 1998 folgt die DocuColor 100 mit 100 Seiten pro Minute und 2000 die DocuColor 130 CSX.
  • 1998: Die Phaser-Modelle 740L und 740 unterschreiten erstmals die 2000-Dollar-Preisgrenze bei Farblaserdruckern.
  • 1998: Phaser 780 und die DocuColor 4 LP (1999) bieten bis dato unerreichte Geschwindigkeit und Bildqualität und damit eine preisgünstige Alternative zu Farblaserkopierern. Sie geben vier Farbseiten und 16 Schwarzweißseiten pro Minute aus.
  • 1999: Mit dem Farbdrucker/-kopierer Xerox DocuColor 12 und der Document Centre Serie 50 werden Zuverlässigkeit und Bildqualität für den Grafik- und den Büromarkt verbessert. Die Systeme besitzen Zwischenbandtransfertechnik und drucken 12 Farb- bzw. 50 Schwarzweißseiten pro Minute.
  • 2000: Xerox kauft die Druck-/Bildverarbeitungsdivision von Tektronix und damit deren Tonerdrucktechnologie und die Produktfamilie Phaser.
  • 2000: Xerox führt den Farbtonerdrucker Phaser 850 ein, ein äußerst erfolgreiches Bürofarbdruckgerät.
  • 2000: Xerox führt mit Phaser 1235 einen Bürofarbdrucker ein, der 12 Seiten pro Minute produziert und mit Einzeldurchlauf-LED-Technologie ausgestattet ist.
  • 2000: Die digitalen Farbdrucker DocuColor 2060 und 2045 ermöglichen die bedarfsgesteuerte Produktion digitaler Farbgrafiken und können eine umfangreiche Palette von Druckmaterialen verarbeiten. Sie produzieren bis zu 60 Seiten pro Minute, wobei eine Vollfarbseite nur 0,10 Dollar kostet.
  • 2000: Eine Vorschau auf Xerox FutureColor bringt Drupa-Besucher zum Staunen. Xerox FutureColor ist bis dato der schnellste, beste und preiswerteste Farbdrucker und bietet neue Anwendungen für niedrige Auflagen, Farbdigitaldruck und die Einbindung variabler Daten.
  • 2000: Neue Pixografie-Lösung. Das persönliche Bildverarbeitungszentrum liefert einfachen Nutzern und professionellen Druckereien die Möglichkeit, Farbdokumente mit Fotoqualität eigens zu gestalten. Zu dieser Lösung gehören der digitale Kopierer/Drucker DocuColor 12, patentierte Bildverarbeitungssoftware, die Verarbeitung speziellen xerografischen Fotopapiers und ein automatischer Finisher.
  • 2000: Die DocuColor DI, eine Serie digitaler Offsetdrucker mit der DI-Technologie von Presstek, liefern direkte Bildverarbeitung mit einem Durchsatz von 400 Seiten pro Minute und einer digitalen Offsetbildqualität.
  • 2001: Xerox installiert den zweitausendsten DocuColor 2000-Farbdrucker.
  • 2001: Xerox durchbricht die Schallmauer im Büorfarbdruck mit Xerox Phaser 2135, einem Farbdrucker, der 21 Seiten pro Minute produziert.
  • 2001: Die DocuColor iGen3 (früherer Codename "FutureColor") setzt neue Leistungsstandards, nutzt dabei alle Vorteile digitaler Druckverfahren bei einer Druckgeschwindigkeit von 100 Seiten pro Minute und bietet zudem erhebliche Kostenvorteile.
  • 2001: Farbdrucken, einfacher denn je zuvor, bietet die DocuColor 3535 mit bis zu 35 Farbseiten pro Minute
  • 2005: Mit 50 Seiten in Vollfarbe setzt die DocuColor 250 neue Standards in Produktivität und Qualität
  • 2007: Xerox hat mit der Xerox 490/980 sein erstes Endlosdrucksystem vorgestellt, das in Vollfarbe und dies mit bis zu 900 Seiten (duplex) produziert. Eingesetzt wird die revolutionäre Technik Xerox Flash Fusing.
  • 2008: Xerox stellt dei Xerox 700 Digital Color Press vor, ein Gerät das in höchster Qualität bis zu 70 Seiten in Farbe druckt und speziell für den grafischen Markt, aber auch für Hausdruckereien interessant ist.